Unsere Hundesport Geschichte

Hallo und winke, winke an alle Pfotenfreunde!

Willkommen auf diesem Blog und Willkommen bei uns.

Ist das nicht eigentlich das gleiche? Naja egal, Willkommen!

Hier wird mal nicht typisch mit; ich bin Cori, bald 25 Jahre und stolze Besitzerin eines Springer Spaniel Rüdens, Namens „Jamie“, angefangen. Ups, da ist es doch passiert.

Ihr merkt, hier wird alles nicht ganz


so ernst genommen und dennoch sollen die Beiträge hier zum nachdenken und besonders aber zum schmunzeln anregen. Das Leben ist ernst genug, hier soll man es leicht haben. Leicht die Beiträge zu lesen und leicht, die Beiträge zu verstehen.

Manchmal wird auch Ironie mitschwingen. Ironisch genug ist es, dass ich einen Blog schreibe. Ich, ausgerechnet ich… warum? Das wäre einen eigenen Beitrag wert. Jedenfalls: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie…. ihr wisst schon.

Die meisten sollten mich von Instagram kennen. Dort hatten wir schon viele Namen und viele Accounts. Ja wir sind bisher nicht sehr standfest mit unseren Entscheidungen gewesen, das gebe ich zu und dazu stehe ich. Mit ein Grund für die Namenswechsel war jedoch auch unsere Hundesport Geschichte (um die es in diesem Beitrag ja eigentlich gehen soll. Spoiler: abschweifen wird hier auch mal möglich sein).

Fangen wir mal vorne an. So macht man das doch -oder?

2014, mein kleiner Knirps ist bei uns eingezogen. Großes hatten wir vor mit dir. Ich wollte klassisch ins Agility gehen. Klar, was anderes kennt man doch als Hundeneuling nicht. Hundeneuling? Bin ich das eigentlich… wir hatten ja schon mal Hunde…. -> eigener Beitrag (Notiz schreiben, damit ich das nicht vergesse). Also; Agility sollte es sein. Natürlich wenn Knirps alt genug ist! Aber wir haben ihn langsam an die Geräte heran geführt. Schnell war es versaut: durch eine ungeschickte Trainerin hatte er panische Angst vor der Wippe bekommen. Seitdem haben wir die Angst vor „wackelnden Untergründen“ generell nicht mehr aus ihm heraus bekommen. Agility war also gestrichen, bevor es richtig anfing. Denn eines war schon immer klar: es soll dem Hund Spaß machen.

Also hatte ich hier einen 8 Monate alten Junghund mit dem ich Agility machen wollte und der Angst vor Wippen hatte. Suuuper, aber hey es soll scheinbar noch andere Sportarten geben. Also haben wir erstmal den Hundeführerschein gemacht und nebenbei auch immer getrickst. Am DogDance haben wir uns privat auch mal versucht. War nichts für uns. Trickdogging jedoch schon und so erstellte ich einen YouTube Kanal und Facebook Seite und dann eben auch Instagram. Damals unter StreuselnasenJamie. Eine tolle Zeit!

Der Knirps war schon bald keiner mehr und vor mir stand ein Erwachsener Hund der gefordert werden wollte.

Mantrailing wurde ausprobiert. In einer Vereinigung die für die Polizei die Hunde ausgebildet hat. Das war super, darin hatten wir beide unsere Freude gefunden. Jamie ist ein Naturtalent. Wir gingen auf Seminare und Workshops und egal wo wir waren, mein großer wurde ins höchste gelobt. Das Hundebesitzer-Herz schlug natürlich höher. Doch es kam wie es kommen musste. Unsere Trainingsgruppe wurde erstmal auf Eis gelegt und die nächste war rund 200km weit weg… In den örtlichen Staffeln gab es damals nur Flächensuchhunde und keine Mantrailer. Somit schauten wir weiter.

Wir haben den Turnierhundesport für uns entdeckt. Ach eigentlich fanden wir immer alle Sportarten klasse, doch THS war weit vorne! Wir hatten eine tolle Gruppe, waren mit ihnen auf der Süddeutschen Meisterschaft und hatten einfach eine super Zeit. In allen Sparten hatten wir unsere verschiedensten Stärken ausbauen können. Denn sowohl in der Unterordnung, als auch im Sprung und Geländelauf hat Jamie gepunktet. Naja gut, für mich war es ab und zu schwer Schritt zu halten. Aber Jamie, der hat mal wieder abgeliefert.

Nach viel zu kurzer Zeit kam jedoch die Aussage verschiedenster Tierärzte. Mein Champion darf nicht mehr hoch springen. Ein Springer Spaniel der nicht mehr springen darf?? Ja, schwierig! Warum und was er tatsächlich hat, sollten wir auch erst 3 Jahre später erfahren, somit wird es an dieser Stelle ebenfalls nicht verraten.

Ich war geknickt. Ich war sauer. Nicht auf meinen Hund, auf die Welt! Also suchten wir weiter. Fakt war; ich wollte Sport mit diesem Hund machen und Fakt war; dieser Hund ist für den Sport geboren. (tja, nur nicht körperlich…..).

Also machten wir Obedience. MEGA Unterordnung kennen wir ja bereits. Doch warte… über ne Hürde oder A-Wand rennen? Da war doch was mit Sprungverbot. Ok macht nichts, gibt ja auch RallyObedience. Etwas, naja wie soll man das sagen, „spaßiger“ angehaucht als das doch sehr strenge Obedience welches mich eher an IPO/Schutzhunde Gehorsam erinnert. Ob Rally Obi tatsächlich was für uns sein würde? Ich hab erst nicht dran gedacht. Aber ich gab dieser Sportart eine Chance.

Auch hier haben wir einen tollen Hundeplatz gefunden auf dem wir uns Wohl fühlten. Mit der Schäferhunde OG haben wir sogar eine IPO FCI Quali ausgetragen und was soll ich sagen. Mein Herz schlägt eindeutig für den IPOSport und diese Hunde. Der Wunsch nach einem Zweithund, natürlich einem Schäfer, wuchs. (auch das notiere ich und werde es in einem weiteren Beitrag auffassen). Aber wir waren ja für´s Rally Obi im Verein…. ich fühlte mich, komisch. Aber Jamie durfte es und hatte Spaß, also machte ich es mit. Auch hier !streber!. Erstes Turnier, Quali für die nächste LK. Nebenbei machten wir mit Bravour noch die Begleithundeprüfung. Zweites Turnier; 1. Quali für die nächste LK…. doch dann? Richtig, Pause. Der nächste Schub holte uns ein. Jamie lief nicht mehr. Auch hier wussten wir noch nicht, was er eigentlich hat. Also machten wir eben Pause… Hatten wir ja schon Übung drinn.

Nach der Pause und dem endgültigen „das wird eh nichts mehr“, muss ich erstmal überlegen was dann kam. Ach ja genau; Zughundesport. Den wir ja durch das THS auch kennen und lieben gelernt haben. Mittlerweile wussten wir die Diagnose: Anaplasmose (hihihi das reimt sich -ich liebe alles was sich reimt). Zughundesport kräftigt unheimlich die Hinterhand. Perfekt für Jamie. Also fingen wir an mit Canicross und später auch Dogscooter. Ihr wisst was nun kommt: Er war der knaller, wusste sofort was er tun sollte und war auch hier wieder SUPER. Aber mittlerweile hat er keine Kraft mehr und somit verging ihm auch die Lust daran.

Was ist das nur für ein knaller Hund? So krank, so viele Untersuchungen, so so viele Rückschläge und was macht er? Kämpfen. In allen Bereichen.

Longieren haben wir übrigens auch mal kurzzeitig ausprobiert das hat uns beiden aber kein Spaß gemacht. Dummy hätte mir viel Freude bereitet, aber Herr Hund nimmt nichts dreckiges in den Mund -Thema war also auch erledigt.

Rally Obi Turniere sind wir immer mal wieder zwischendurch gelaufen und heute?

Heute ist Jamie 6 Jahre und nun offiziell in „Rente“. Auch wenn ich es all die Jahre nicht wahr haben wollte, auf Dauer und besonders auf Turnierebene ist das einfach körperlich nichts für diesen Hund.

Somit ist unsere Hundesport Geschichte beendet. Mein Sportler Herz hört jedoch nicht auf zu schlagen und ich weiß das ich noch jung bin und mit Sicherheit nochmal die Möglichkeit mit einem anderen Partner habe, diesen Weg zu gehen. Mit Jamie gehe ich einen anderen Weg, das zu aktzeptieren fiel mir immer schwer, deswegen versuchten wir vermutlich auch so viele Sportarten. Ich wollte das eine passt. Aber man muss es auch aktzeptieren wenn es nicht so ist.

Was mache ich also mit einem „jungen Rentner“? Ganz einfach; lockeres Fahrrad fahren, so wie er kann. Ganz viele Suchspiele und besonders viele Tricks die auf ihn angepasst sind. Damit sind wir glücklich. Auch die Unterordnung wird auf normalen Gassi Runden immer wieder eingefordert von ihm. So läuft er aus dem nichts ein korrektes Fuß neben mir, setzt sich sofort hin und WILL etwas arbeiten. Das reicht meist aber auch so 10 min für den Rest der Woche. Aber über diese kleinen Minuten in denen mein Herzenshund grinsend neben mir sitzt mit einem „pssst he du, weißt du noch? Lass uns mal Fuß laufen, Ablage üben und ein Vorsitzen“, freue ich mich unheimlich. Denn das sind die Momente auf die es wirklich ankommt.

So, das war unser erster Beitrag hier. Ich hoffe das hat euch gefallen und ich freue mich sehr auf einen Kommentar.

Liebe Grüße, die HerzpfotenHunde

Ein Kommentar zu „Unsere Hundesport Geschichte

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s